Migräne

Unausgeglichenheit, Anspannung, Nervosität, Depression, Schlafstörungen, Migräne – alles Zustände, die auf ein inneres Ungleichgewicht schließen lassen. In der chinesischen Medizin betrachtet man diese Symptome als Ausdruck eines „Zuviel“ an Emotionen (Trauer, Angst, Ärger, Freude, Furcht), was die Organe Leber, Milz, Herz, Lunge und Nieren angreift und auf Dauer krank macht.

Nach der chinesischen Lehre entstehen chronische Kopfschmerzattacken aufgrund eines Ungleichgewichts der inneren Organe, oder sind dauerhafte Verspannungen der Muskulatur. Zusätzliche Schwindelattacken und Ohrgeräusche führt die TCM auf einen Mangelzustand der Nierenfunktion zurück. Eine Überbeanspruchung der Nieren schwächt die darin enthaltene Lebenskraft und leert die gespeicherte Energie. Es kommt zur Unterernährung der Organe, die sich in Kopfschmerzen äußert.

Die Behandlungsmethoden der chinesischen Medizin stärken die innere Lebenskraft mit Hilfe von Akupunktur, Schröpfen und Kräutertherapie. Die Nieren bekommen wieder Energie zugeführt und harmonisieren mit den anderen Organen. Die Lebenskraft „qi“ kann wieder frei fließen. Bei Verspannungen wird zusätzlich noch massiert und die Muskulatur gelockert.