Kinderwunsch und Schwangerschaft

Nach der Lehre der traditionellen chinesischen Medizin hängt die Fruchtbarkeit des Menschen vom harmonischen Zusammenspiel der Körpersubstanzen, der Organe und den Emotionen ab. Nur wenn sich ein Körper in Harmonie befindet, kann neues Leben entstehen. Um diese Grundvoraussetzungen zu erreichen, wird in der traditionellen chinesischen Medizin Akupunktur, Schröpfen und eine individuell abgestimmte Kräutertherapie angewandt.

Kinderwunsch

Die Grundlagen für eine Schwangerschaft können mit Hilfe der TCM bereitet werden:

– Förderung der Follikelreifung

– Positive Beeinflussung der Eizellenqualität

– Regelmäßiger Eisprung

– Verbesserung der Durchblutung der Gebärmutterschleimhaut

– Verbesserung der Spermienqualität

– Erhöhung der Spermienzahl und Beweglichkeit

– Förderung des Wohlbefindens, Senkung des Stresspegels, Harmonisierung des Geistes

– Auch als Begleittherapie zu IVF und ISCI

Schwangerschaftsübelkeit

Meist beginnt die Übelkeit um die 6. Woche. Ursachen können eine Schwäche von Leber und Milz sein, die sich auf den Magen überträgt. Hier staut sich das Blut, da durch die Schwangerschaft die Monatsblutung aufhört. Der natürliche Fluss des Qi nach unten kehrt sich um und behindert die Funktion der Leber. Zusätzlicher Ärger und Stress verschärfen die Symptomatik. Auch eine gestörte Harmonie von Magen und Milz kann zur Übelkeit führen. Milz und Magen sind Partnerorgane, die Milz ist wichtig für Blutbildung und Verteilung der Lebenskraft Qi im Körper. Ist der Zyklus durch die Schwangerschaft gestört, betrifft das auch den Magen.Das Magen Qi steigt nicht mehr abwärts, sondern nach oben. Schleim sammelt sich und verstopft die Leitbahnen. Meist ist die Ursache eine falsche Ernährung, zu viel Fast Food oder kalte Getränke.

„Babyblues“

Durch den Verlust von Energie während der Geburt kommt es zu einer kurzzeitigen Schwächung der psychischen Stabilität und zu einer erhöhten Verletzlichkeit der Gefühle. Hier kann die TCM ausgleichend wirken, um eine Wochenbettdepression zu vermeiden und auch auftretende Schlafstörungen traditionell zu behandeln.